Faszination Havel
Caputh relativ
Mit einer Uferlänge von ungefähr 3,5 km vom Caputher Gmünde bis zum Fährhaus bietet der Ort zusammen mit seinen Kiefern- und Mischwäldern in Wassernähe einen hohen landschaftlichen Reiz.
Dieser war es wohl auch, den Albert Einstein so geschätzt und dazu bewogen hatte, sich 1929 direkt am Wald mit Blick auf den Templiner See ein Sommerhaus bauen zu lassen.
Für Wassersportler, die gerne anlegen möchten, sind hierfür die Möglichkeiten vorhanden.
Die Gaststätte "Fährhaus" , direkt an der Caputher Fähre, hält einige Anlegestellen für alle bereit, die nach dem Betrachten der wunderschönen Landschaft mal wieder festen Boden unter den Füßen haben möchten.
Die Caputher lebten früher von der Ziegelei, den Teerhütten und der Forst. Fischerei hingegen kam für die Dorfbewohner nicht in Frage, da die Fischereirechte der naheliegenden Seen im Besitz der Potsdamer Fischer waren.
Dafür entwickelte sich aufgrund des florierenden Ziegelhandwerks die Schifffahrt, um die gefertigten Ziegel in Berlin verkaufen zu können.
Bekannt geworden ist der Ort Caputh in erster Linie durch das Schloss Caputh, die Ortskirche in Caputh und vor allem eben durch die Sommerresidenz Albert Einsteins. Ihm gewidmet ist zudem noch eine Einstein-Gedenktafel - vorzufinden im Dorfzentrum am Einsteinplatz.
Routen- & Tourentipps:
— Kanu-Rundtour von Werder über die Wublitz nach Potsdam und zurück
— Mit dem Boot um die Insel Potsdam
— Mit dem Rad unterwegs auf dem Panoramaweg "Havelobst" zwischen Derwitz und Petzow
— Mit dem Rad rund um den Schwielowsee
















